The end of the year

 Wenn ich das jetzige Jahr noch mal Revue passieren lasse, dann schaue ich auf ein nettes freundliches Jahr zurück. Ein Jahr welches wirklich ruhig dahin plätscherte, nicht wirklich aufregendes ist passiert, keine schrecklichen Dinge sind mir widerfahren. Seit langer Zeit konnte ich mich mal mit mir selber befassen, vor ein paar Jahren musste ich eine schlimme Zeit durch machen, die ich auch immer noch verarbeite, dennoch bin ich an einem Punkt angelangt wo ich sagen kann es geht mir gut.

Zeit sich Gedanken zu machen wie es weiter geht im Leben


Noch etwas über ein Jahr und ich werde Fünfzig, was für eine tolle Zahl 50, ich kann es noch gar nicht glauben! Ich freue mich so sehr darauf, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Dennoch bedeutet es auch, das ich mir Gedanken machen muss wie es jetzt weiter geht mir. Die Kinder sind groß und aus dem Haus, gehen ihre eigenen Wege und gründen ihre eigene kleine Familie. Zwei wundervolle Enkeltöchter habe ich bereits, die mir viel Freude bereiten und mir wieder neue Blicke in die Welt schenken, so wie nur Kinder die Welt sehen können.


Mein Vorsatz für das neue Jahr ist ACHSAMKEIT vor allen Dingen mir selbst gegenüber. Mehr in mich hinein hören, spüren was mir gut tut und was mir schadet, oder auch wer mir schadet. Mittlerweile wende ich mich konsequent von Menschen ab, die nicht gut für mich sind, das müssen nicht zwangsläufig Menschen sein die es böse mit mir meinen. Es gibt auch Menschen die rauben einem die eigene Energie, stehlen einem wertvolle Zeit die man mit ihnen verbringt ohne das man einen nennenswerten Mehrwert bekommt. Das mag hart und selbstgerecht klingen, aber diese Art der Achtsamkeit sorgt dafür das ich mich Menschen widmen kann, die es verdienen meine Aufmerksamkeit zu bekommen, Menschen die es wirklich brauchen und auch zu schätzen wissen.

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Dadurch bin ich auch ehrlicher und offener geworden, zu mir selbst, aber vor allen Dingen aber auch anderen gegenüber! Das ist nicht immer leicht, vor allen Dingen wenn man dafür unbedacht die falschen Worte wählt, denn bei aller lieber zur Offenheit, sie sollte nicht verletzend sein. Es nützt nichts den gegenüber mit seiner Annahme über einen da stehen zu lassen wenn diese falsch ist, da hilft eben nur das offene Gespräch. Diese Gespräche führe ich nur wohl überlegt und nie aus dem Moment oder dem Bauch heraus, ich wähle erst mal einen nötigen Abstand um alles zu überdenken, spreche noch mal mit meinem Herzallerliebsten darüber der mir immer eine weitere Sicht auf die Dinge liefert.


Das ist enorm befreiend für mich, gibt mir die Möglichkeit offen für anderes zu sein. Nicht ständig eine Last mit sich herum schleppen zu müssen ist ein starkes Gefühl. Durch atmen zu können, vor allen Dingen schafft es den nötigen Freiraum für die nötigen Gedanken um sich selbst. Es klingt sehr Egoistisch ich weiß, aber wer für andere da sein möchte, muss es auch für sich selbst sein können. Allerdings kann es einem auch Angst machen, der Gedanke an sich selbst, was hat man erreicht und was möchte man noch erreichen? 

Da folgt häufig die Ernüchterung

Doch es ist ja  nie zu spät sich neu zu (er)finden, deshalb ändere jetzt rigoros was mir nicht gefällt beziehungsweise was mir nicht mehr gefällt. Meine langen Locken sind ab, meine Lippen rot geschminkt und im kommenden Jahr geht es meinem Gewicht an den Kragen. Weil es sein muss, wegen meiner Gesundheit, weil mein jetziges Gewicht mich einschränkt (nicht nur in modischer Hinsicht) weil ich es leid bin dieses Gewicht mit mir herum zu schleppen, ich bin mir selbst zu schwer! Gut zu sich selbst sein, sich hegen und pflegen, das gehört für mich zur Bodypositive Bewegung unbedingt dazu, Selbstliebe & Selbstakzeptanz. 


Nun beginnt meine Zeit!

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Kommt gut ins neue Jahr
eure Yvonne



 

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